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By Prof. Dr. Juergen B. Donges (auth.)

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Alkohol und Gehirn: Über strukturelle und funktionelle Veränderungen nach erfolgreicher Therapie

Es wird ein ]berblick }ber den neuesten Stand der Epidemiologie, Diagnostik und Behandlung des Alkoholismus gegeben. Weitere Informationen betreffen dieG}ltigkeit und Zuverl{ssigkeit trinkanamnestischer Angaben sowie die sozio|konomische Bedeutung der Alkoholabh{ngigkeit. Schwerpunkt des Buches ist die Darstellung der strukturellen und funktionellen Sch{digungen des Gehirns infolge chronischen Alkoholkonsums.

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Denn Zölle sorgen für staatliche Einnahmen, Subventionen verursachen Ausgaben. Im politischen Entscheidungsprozeß werden sich deshalb etwaige auf Einstellung der Hilfe drängenden Kräfte nur schwerlich durchsetzen können, zum al ein gut funktionierendes und aufkommenselastisches Steuersystem am Beginn eines Entwicklungsprozesses in der Regel noch nicht existiert. Unter diesen Umständen wird eine Wirtschaftspolitik, die Importsubstitution oder Exportdiversifizierung eigentlich nur ermöglichen sollte (oder wollte), faktisch zu einer Politik, die solche Entwicklungsprozesse über das Optimum hinaus treibt.

24 Außenwirtschaftspolitik und internationale Arbeitsteilung einstellen, ohne daß sie höhere Löhne bieten müssen; in Industrieländern können sie das nicht. (c) Die Einkommenselastizität der Weltnachjrage dürfte bei Primärgütern niedriger sein als bei Industrieerzeugnissen. Infolgedessen bleibt in einer wachsenden Weltwirtschaft die Nachfrage nach Primärgütern hinter der wirksamen Gesamtnachfrage zurück. Für Nahrungsmittel beschreibt das "Engelsche Gesetz" diesen Umstand: bei steigendem Realeinkommen der Bevölkerung nimmt der Anteil der Nahrungsmittelausgaben an den Gesamtausgaben ab.

Dadurch sinkt die Inlandsnachfrage auf OB und es steigt die Inlandsproduktion auf OA. Die Nachfrage nach dem Auslandsgut und damit auch die Importmenge schrumpft entsprechend (auf AB). Die gleiche Wirkung läßt sich erzielen, wenn der Staat ein mengenmäßiges Importkontingent in Höhe von AB (= CD) einführt. Insoweit unterscheiden sich beide handelspolitischen Maßnahmen nur hinsichtlich ihres Budgeteffektes: beim Zoll erzielt der Staat Einnahmen in Höhe der Fläche CDEF, beim Importkontingent entstehen dem Staat solche Einnahmen nur, wenn er die Einfuhrlizenzen an die Importeure meistbietend versteigert und wenn zwischen den Importeuren Wettbewerb herrscht.

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