Download AIDS und Nervensystem by E. B. Helm (auth.), Professor Dr. Peter-A. Fischer, PDF

By E. B. Helm (auth.), Professor Dr. Peter-A. Fischer, Professor Dr. Wolfgang Schlote (eds.)

Die durch das menschliche Immundefektvirus HIV verursachte erworbene Immunschwäche AIDS gewinnt aufgrund steigender Erkrankungszahlen zunehmend an praktisch-ärztlicher Bedeutung. Unter den klinischen Manifestationen findet die häufige Beteiligung des Zentralnervensystems steigende Beachtung. Die mit den HIV-Infektionen des Zentralnervensystems verbundenen Probleme können nur durch die gleichzeitige Berücksichtigung von Untersuchungsergebnissen verschiedener Fachgebiete einer Lösung näher gebracht werden. Das vorliegende Buch basiert auf den überarbeiteten und zum Teil erweiterten Referaten einer interdisziplinären Tagung unter dem Thema "AIDS und Nervensystem" und reflektiert den aktuellen Stand dieser speziellen Problematik bei AIDS aus klinischer, virologischer, immunologischer, neuroradiologischer und neuropathologischer Sicht, über die bisher noch keine zusammenfassende Darstellung vorliegt.

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Es wird ein ]berblick }ber den neuesten Stand der Epidemiologie, Diagnostik und Behandlung des Alkoholismus gegeben. Weitere Informationen betreffen dieG}ltigkeit und Zuverl{ssigkeit trinkanamnestischer Angaben sowie die sozio|konomische Bedeutung der Alkoholabh{ngigkeit. Schwerpunkt des Buches ist die Darstellung der strukturellen und funktionellen Sch{digungen des Gehirns infolge chronischen Alkoholkonsums.

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Enzensberger 1987). Zusatzliche Probleme resultieren aus einer unterschiedlichen Nomenklatur. 1m anglo-amerikanischen Schrifttum werden auch psychopathologische Abweiehungen nach Art eines hirnorganischen Psychosyndroms als Demenz bezeiehnet (Jordan et al. 1985; Levy et al. 1985; Navia ------ / Opportunistische ZNS - Infektionen ZNS - Tumoren Erworbene Immunschwiiche t HIV - Infektion ! l. Fischer u. W. Enzensberger et al. 1986a). Bei leichten psychoorganischen Veranderungen und gleichzeitigen schweren internen Komplikationen des Immundefektes, wie einer Pneumocystiscarinii-Pneumonie oder einer CMV-Allgemeininfektion, sind Abgrenzungen einer hirnorganischen Begleitsymptomatik dieser Erkrankungen von einer subakuten Enzephalitis kaum moglich.

In weiteren Krankheitsfallen von AIDS fiel dann bald die haufige Beteiligung des Nervensystems auf. So wurde bereits 1982 darauf hingewiesen, daB neurologische Komplikationen das Krankheitsbild modifizieren und pragen konnen (Horowitz et al. 1982). 1983 zeichnete sich durch eine Reihe weiterer Publikationen und aufgrund eigener Befunde in der Zusammenarbeit mit dem Zentrum der Inneren Medizin Haufigkeit und Vielgestaltigkeit der zentralnervosen Beteiligung bei AIDS abo Nach den bisher vorliegenden Erfahrungen sind bei etwa 40% der AIDS-Kranken neurologische Erkrankungen nachweisbar (Jordan et al.

Isolierung von HIV aus Liquor cerebrospinalis Frischer Liquor cerebrospinalis wurde sofort nach Lumbalpunktion zu Kulturen von peripheren Lymphozyten gesunder Spender gegeben. Zum Nachweis von nicht-zellgebundenem (freien) Virus im Liquor wurde jeweils eine weitere Kultur angesetzt, die mit Liquor versetzt wurde, der vorher durch ein 0,2-~-Filter steril filtriert worden war. Diese Ausgangskulturen wurden durch Ubertragung auf weitere Kulturen gesunder Lymphozyten mehrfach subkultiviert. Der Virusnachweis erfolgte wie oben angegeben.

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